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"weit atmen, weit schauen, weit gehen." Willkommen!

Abenteuercharakter beim Wildzelten am Platz Seibelsecke

Eine tierisch erlebnisreiche Nacht beim Trekking im Schwarzwald 

Heute soll es um den Platz Seibelseckle im Schwarzwald gehen. Diesen habe ich gemeinsam mit einem Kollegen 2017 besucht. Auf dem Weg dorthin verschafften wir uns zunächst die nötige Stärkung und machten direkt an der Rasthütte zur Piste Seibelseckle Halt. Dort ließen wir uns die Erbsensuppe schmecken, die ich wirklich jedem empfehlen kann, der dort Wildzelten möchte. Der Platz selbst ist an einem großen und zugleich ausgesprochen übersichtlichen Waldweg angesiedelt. Allerdings sorgt zunächst eine recht dichte Vegetation dafür, dass er etwas versteckt bleibt. Am Weg liegt auch eine Brandhütte. Bei der Buchung wurden wir darauf hingewiesen, uns daran zu orientieren, was uns die Suche erleichterte.

Als wir an dem Platz ankamen, welcher im Übrigen leicht an einem Hang liegt, fielen uns sofort drei Holzplattformen auf. Auf diesen wird das Zelt aufgebaut. Meiner persönlichen Meinung nach ist dies in Verbindung mit Wildzelten etwas seltsam. Diese Einschätzung habe ich auch im Zuge meiner Facebook Bewertung auf der Trekking Schwarzwald Seite abgegeben. Uns war es während unseres Aufenthalts untersagt, Feuer zu machen, da zu dieser Zeit gerade Waldbrandgefahr herrschte. Leider verfügt dieser Platz über keine Feuerstelle. Eine solche gibt es lediglich bei der Brandhütte, die gut abgeschlossen ist. Um sie zu öffnen, braucht es eine Zahlenkombination, die wir bei der Buchung erhalten haben. Dort fanden wir dann eine Feuerschale vor sowie das nötige Brennholz. Der Platzwart schaute vorbei und erinnerte uns auch noch einmal an die derzeitige Waldbrandgefahr.

Am späten Abend unseres Aufenthalts unternahmen mein Kollege und ich noch eine Wanderung in Richtung Hornigsrinde. Nach einem Marsch von rund einer halben Stunde bergauf, war diese erreicht. Nachts war es deutlich lauter als beispielsweise in der Pfalz an der Kalmit. Hier im Schwarzwald machen sich viele Tiere bemerkbar, die teilweise um oder sogar unter dem Zelt umherlaufen. Einige davon sind lauter, andere wiederum leiser – die einen bewegen sich schneller, die anderen langsamer. Das war wirklich aufregend und steigerte den Abenteuercharakter.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass sich das Toilettenhäuschen etwas weiter oben am Hang befindet und durch einen Trampelpfad wirklich gut zu erkennen ist.



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