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Røkke und Jensen: Hat nun alles ein Ende?

Kjell Inge Røkke und der Plastikmüll

Schon im Mai berichteten einige deutsche Medien über das Vorhaben des Milliardärs Kjell Inge Røkke und der Plastikmüll. Durch die Fischerei hat er es zu einem großen Vermögen gebracht. Nun möchte er einen Großteil davon für ein umfassendes Forschungsprojekt spenden und dem Meer etwas zurückgeben, indem er dem Plastikmüll in den Ozeanen den Kampf ansagt. Damit schließt er sich der britischen Seglerin Ellen MacArthur und einigen anderen Prominenten an, die in der Vergangenheit bereits ein ähnliches Vorhaben hatten. Jetzt möchte Herr Røkke auch selbst Hand anlegen. Gemeinsam mit Nina Jensen, ehemalige Generalsekretärin des WWF, lässt er ein Forschungs- und Expeditionsschiff bauen, das ca. fünf Tonnen Müll am Tag vom Meeresboden aufsaugen und schadstofffrei verbrennen kann.

REV

©Rosellinis four-10

In der Vergangenheit habe ich bereits einen Beitrag über das Thema Verschmutzung der Weltmeere geschrieben und finde ein solches Vorhaben wie von Røkke hervorragend. Er möchte einen Großteil seines Vermögens an die Gesellschaft zurückgeben und sich gleichermaßen für die Umwelt einsetzen. Das gesamte Projekt umfasst immerhin ein 181 Meter langes Forschungs- und Expeditionsschiff mit dem Namen REV (Research Expedition Vesel), sowie eine beachtliche Crew. Die Kosten dafür bleiben ein Geheimnis. Røkke will aber alle Kosten übernehmen, schließlich ist er mit zwei Milliarden Dollar der zehntreichste Mann in Norwegen.

Zusammenarbeit von Røkke und Jensen vor dem Aus

Verzweifelt sucht man in den deutschsprachigen Medien nach neuen Beiträgen zu Røkke Projekt. Auf mehreren norwegischen Seiten wird davon berichtet, dass seine Projektpartnerin Nina Jensen die Zusammenarbeit beenden möchte. Sie war nach ihrer Tätigkeit bei WWF zu eines von Røkkes zahlreichen Unternehmen gewechselt. Das Unternehmen Aker BP, welches ebenfalls unter der Führung Røkke steht, habe Interesse auf den Lofoten nach Öl zu bohren, sobald dafür das grüne Licht der Behörden erteilt werden würde. Von dieser Tatsache blieb Jensen uninformiert. Nun möchte sie sich klar von Røkkes Ölgeschäften distanzieren.

Zukunft in der Schwebe

Die wirren Geschäftsbeziehungen bleiben zu klären. Meiner Meinung nach betrifft Jensen eine Mitschuld am womöglichen Scheitern des Gemeinschaftsprojekts. Als Geschäftspartner sollte man über die Pläne des anderen informiert sein. Ich bin gespannt, ob und wann wir mehr zu diesem Vorhaben auch in den deutschsprachigen News zu lesen bekommen. Das ganze Thema halte ich für hoch interessant und hoffe, dass das Projekt mit dem Forschungs- und Expeditionsschiff noch erfolgreich umgesetzt werden kann.



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