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"weit atmen, weit schauen, weit gehen." Willkommen!

Der Mensch muss lernen mit der Natur im Einklang zu leben

Wir Menschen schwärmen immer von der sogenannten freien, unberührten Natur

Aber wo gibt es diese „unberührte“ Natur noch? Sie ist nicht mehr einfach zu finden…

Für die Natur wäre es sicher das Beste, wenn wir sie in Ruhe lassen würden. Überall dort, wo der Mensch sich nieder gelassen hat, findet man nicht mehr diese Unberührtheit von der viele träumen. Das soll nicht heißen, dass der Mensch unnatürlich sei. Der Mensch hat sich aber über seine Natürlichkeit hinaus entwickelt und ist nun ein kulturelles Wesen, das sich sein Umfeld selbst erbaut und erkämpft hat. Wir haben uns eine Natur geschaffen, wie sie uns gefällt. Die meisten würden in einer wirklich „unberührten“ Natur keine 5 Minuten überleben.

Meiner Meinung nach, sollten die Menschen lernen mit der Natur zu leben und sie nicht als einen Feind ansehen. Die Menschen sollten lernen, das Leben zu genießen und im Einklang mit der Natur zu leben.

Wenn ich im Wald unterwegs bin, möchte ich alles anfassen, weil ich mich dann mit der Natur verbunden fühle. Ich mag den Regen, und verfluche ihn nicht wie viele andere. Wasser bedeutet für mich Leben. Manchmal kommt es sogar vor, dass wenn ich Zelten gehe, am Zeltplatz mit meinen Barfußschuhen längere Zeit im Wald spazieren gehe oder die frische Brise am Morgen oberkörperfrei genieße. Ein paar Trekker sah ich schon am Lagerfeuer sitzend schmunzeln, wenn ich vorbei lief. Einer meinte mal, ich sei ihm zu extrem, aber er fände das cool.

Anthony Robbins, ein erfolgreicher Sprecher sagte: „Wenn du von Herzen gibst, dann kommt es zehnfach zu dir zurück.“

Mit diesem Spruch im Hinterkopf lebe ich mein Leben und ich denke, dieser Spruch lässt sich auch auf die Natur anwenden. Vielleicht sollten das alle Menschen tun, egal ob gläubig oder nicht. Den Glauben blenden wir hier kurz aus. Ich zitiere aus Winkingerzeit – Naturgeister und ihre Welten.

Schon damals zu Wikingerzeiten gab es Naturgeister. Man konnte sie in kleinen Ansiedlungen finden, wo man die Lebensweise der Vorfahren achtete und fortführte. In dieser Zeit, als jeder Baum und jedes Reh noch seinen eigenen Namen trug, lebten und gediehen sie auf dem Land.

Da waren sie noch zahlreich und mächtig. Die Naturgeister hatten eine große Bedeutung in den Volkskulturen der Welt und spielten eine wichtige Rolle im alltäglichen Leben. Man war mit ihnen vertraut und kannte den Namen jedes einzelnen. Damals galt der Mensch noch nicht als der mächtigste Herrscher der Erde.

Wir Menschen versuchen immer für alles eine Lösung zu haben. Aber meistens sind diese Lösungen der Natur nicht zuträglich. Überschwemmungen, zum Beispiel, sind die Folgen der baulichen Weichenstellung des Menschen. Langfristig gesehen wäre Klimaschutz, andere Siedlungspolitik, der Rückbau von Flussbetten auf ihren ursprünglichen Weg oder weniger Versiegelungen von Flächen die bessere Lösung. Auch in meiner Stadt haben sie den Rückbau des Flussbettes der Murg erfolgreich abgeschlossen, was ich absolut großartig finde. Überschwemmungen nehmen weltweit zu, obwohl sie eingedämmt werden könnten. Aber das aufwachen kommt sicherlich erst dann, wenn es zu spät ist.



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